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| Weiche Schale, harter Kern! |
Wenn man islaendische Schafe einfangen will, muss man sich zuerst einen Ueberblick verschaffen. Man nehme also ein gewoehnliches islaendisches Auto und brause ein wenig durch die Landschaft. Wenn man weisse Punkte sieht, haelt man an und wartet.
Vorrausgesetzt, man hat diesen angenehmen Teil des Rettir erwischt. Wenn nicht, kraxelt man rufend und mit den Armen fuchtelnd hinter den Schafen her, die partout nicht einsehen wollen, dass der Sommer und damit ihre Freiheit in den Bergen vorbei ist. Ohne die Huetehunde wuerde man sich vermutlich umsonst zum Hampelmann machen. So aber galoppieren die Schafe ins Tal und in die Umzaeunungen. Natuerlich nur unter Protest und nicht ohne den ein oder anderen Fluchtversuch.
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| Mutter und Sohn sind Meister der Taeuschung! |
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| Wie gesagt, gewoehnlich... |
Bald soll es zu niedrigem Ross auf Schafsuche gehen. Dank einem wirklich gutmuetigen Exemplar namens Prins bin ich dafuer nun gewappnet. Im Toelt zu reiten ist unerwartet angenehm. Es sieht bestimmt lustig aus, aber darauf wird hier zum Glueck kein Wert gelegt.
Meine Faehigkeiten im Umgang mit stoerrischen Vierbeinern habe ich ausgebaut. Das muss ich auch, bin ich es doch, die morgens die Kuh mit ihrem Kalb auf die Weide bringt. Prinzessin Kuh bleibt allzugern stehen, zupft hier einen Grashalm, trinkt einen Schluck oder schlaegt ploetzlich die entgegengesetzte Richtung ein. Prinz Kalb steht seiner Mutter dabei in nichts nach. Wir diskutieren das dann immer sehr sachlich aus. Schlussendlich lassen sich alle Tiere mit einem triftigen Argument ueberzeugen: Brot. Aber Vorsicht! Wenn man Prinzessin Kuh die Hand reicht, nimmt sie die ganze Bine...
Hallo Sabine,
AntwortenLöschendein Blog ist echt toll geschrieben. Schön zu hören, dass es dir gut geht. Haben viel gelacht beim Lesen.
Lass dich von Schafen etc. nicht unterkriegen.
Liebe Grüße aus der Heimat
Lisa + Kerstin