Rostrot, Ockergelb, Moosgruen und Silbergrau. Der Herbst schwingt seinen Pinsel durch die islaendische Landschaft. Bekleckst dabei das Blaubeergestraeuch an den Berghaengen und die Wiesen am Ufer des Meeres. Laesst die Welt in immer neuen Farben schimmern.
Der blaue Fleck auf meinem Knie, von einem wolligen Dickschaedel herruehrend, bemueht sich derweil angestrengt, es ihm gleichzutun. Momentan sind wir wieder bei einem rosigen Lila angelangt.
Ich bemuehe mich dagegen angestrengt, etwas Islaendisch in meinen Kopf zu klopfen.
Ein paar Regeln der Aussprache gefaellig?
U spricht man wie ü, ú wie u, ei wie ey, æ wie ei, ll wie tl, au wie öi, dann sind da noch þ bzw. ð und natuerlich gibt es fuer alles Ausnahmen.
Irgendwer hat mal gesagt, dass die Nerven im Gehirn einer Frau wie ein Spagetthihaufen vernetzt sind. Meiner ist zur Zeit ziemlich verknotet. Einzig wirksames Mittel dagegen : MUSIK.
Dank des islaendischen Fernsehens habe ich eine neue Entdeckung gemacht: Ásgeir Trausti. Man beachte die Aussprache! Es sollte auf jeden Fall nicht Aasgeier dabei herauskommen. Abgesehen von seinem Namen, macht er ganz besondere Lieder, deren Texte mir das Islaendische ein Stueck naeher bringen.
Takk fyrir!