Dienstag, 22. Oktober 2013

Froskur, I'm watching you!

Ich stehe vor einem ungeloesten Raetsel.
Vor ein paar Tagen sind vier Goldfische ins Aquarium eingezogen. Bunt, klein und putzmunter. Sie haben fleissig ihr Futter gefressen und sind ihre Runden geschwommen. Bis gestern. Da waren's nur noch drei. Obwohl ich das ganze Aquarium auf den Kopf gestellt habe, ist und bleibt ausgerechnet der typisch orange Goldfisch spurlos verschwunden. Meine Ermittlungen laufen seitdem auf Hochturen. Die Verdaechtigen lassen sich in drei Gruppen einteilen. Da haetten wir die beiden Schnecken, die viel Wert auf ihr harmloses Aeusseres legen. Eine hat sogar Moos angesetzt. Fernerhin ein scheuer Scheibenputzerfisch, der so gut wie nie unter seiner Wurzel hervorkommt. Und schliesslich meine Hauptverdaechtigen. Vier Froesche. Lungern die ganze Zeit zusammen hinter den Algen 'rum und beratschlagen dort sicher, wer das naechste Opfer wird. Zwei von ihnen wurden vorerst in ein zweites Aquarium zwecks Untersuchungshaft gesteckt. Sollte jemand von einem aehnlichen Fall gehoert haben, moege er sich bitte bei mir melden. Bis dahin observiere ich unauffaellig den Tatort und sammle Hinweise. Waere doch gelacht, wenn man diesen Goldfischmoerdern nicht das Handwerk legen koennte!


Und nun etwas zum aktuellen Wetter. Waehrend bei uns der Nebel die Herbstfarben verschluckt,sind die Berge von einer huebschen Schneeschicht bedeckt. Das Bild zeigt den Pass in Richtung Egilstaðir, die einzige Verbindung zur Aussenwelt, vom Boot einmal abgesehen. Auf in die Einsamkeit! Langweilig wird mir bestimmt nicht.

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